Aktuelles

Grünes Netzwerk knüpfen

Das Bürgerforum der Samtgemeinde Barnstorf hat unter dem Motto „Wegesrand in Gemeindehand“ ein sehr spannendes Projekt angestoßen. In den vergangenen Jahren sind etliche Gemeindeflächen entlang von Feldwegen in Acker oder Grünland umgewandelt wurden. Eine Untersuchung der Gemeinde ergab, dass es sich insgesamt um etwa 8,6 ha handelt. Besonders in der intensiv genutzten Agrarlandschaft stellen Wegränder wichtige Lebensräume und Korridore, aber auch Puffer für Pflanzenschutzmittel dar. Im METAPOLIS Teilprojekt ESS.BIOTIK soll nun untersucht werden welches Potential diese Flächen für einen Biotopverbund haben könnten. Am 02.08. waren METAPOLIS-Wissenschaftler daher zu Gast in der Partnergemeinde um sich vor Ort ein Bild zu machen.

Ein Feldwegrand bei Barnstorf. Deutlich erkennbar die unterschiedliche Breite des Randstreifens. (Foto: M. Strohbach)

Dieser Feldweg endet abrupt im Maisfeld. (Foto: M. Strohbach)

Ein sogenannter Schlatt auf dem Gelände des Barnstorfer Umwelt-Erlebnis-Zentrums. Solche Schlatts stellen wertvolle Lebensräume in der Landschaft dar und Feldwegränder könne zu ihrer Vernetzung beitragen. Heute sind Schlatts selten geworden. (Mehr Informationen zu Schlatts gibt es hier, Foto: M. Strohbach)

METAPOLIS bei der European Rural Geography Conference 2017

Im Juni war METAPOLIS mit zwei Beiträgen an der  European Rural Geography Conference am Thünen-Institut beteiligt. Die Tagung beschäftigte sich drei Tage mit der Entwicklung von ländlichen Räumen in Europa.

Die Teilnehmer der RuralGeo2017 Konferenz. Mit dabei: METAPOLIS. (Foto: © D. Heitmann)

In einem Vortrag stellte Maycon Sedrez den aktuellen Stand der Entwicklung einer Siedlungstypologie vor (Titel: Exo Village, Peri Urb and Metatown: TOPOI of settlement types in the METAPOLIS). Ein Poster beschäftigte sich mit den Auswirkungen von Einfamilienhaussiedlungen auf Ökosystemleistungen, Verkehrsentwicklung, sowie Energie- und Ressourcenverbrauch (Titel: Tackling the challenge of low-density housing in the METAPOLIS). Die Beiträge wurden mit großem Interesse aufgenommen.

METAPOLIS traf „METAPOLIS“ am Staatstheater

Zum dritten mal in dieser Spielzeit waren Wissenschaftler aus dem METAPOLIS-Projekt zu Gast beim Nachtlager im Haus Drei des Staatstheater Braunschweig. Malte Möck vom Institut für Sozialwissenschaften und Michael Strohbach vom Institut für Geoökologie stellten sich Fragen auf der Bühne, es gab Spiele zum Thema öffentlicher Raum und eine erste Szene aus der theatralen Installation „METAPOLIS“, welche am 13.05. Premiere haben wird, wurde gezeigt. Das METAPOLIS-Projekt ist gespannt!

talentCAMPus

In den Osterferien trafen sich Kinder und Jugendliche im Theaterlabor, umin kürzester Zeit gemeinsam etwas zum Thema „Stadt, Land, Zukunft“ auf die Bühne zu bringen. Am ersten Tag besuchten sie den Campus der Technischen Universität um sich zusammen mit Dirk Neumann vom Institut für Nachhaltigen Städtebau einen Überblick über die Stadt zu verschaffen.


Foto: ISU


Foto: ISU


Foto: ISU

Anschließend erkundeten einige Kinder zusammen mit Michael Strohbach vom Institut für Geoökologie wie Forscher Stadtnatur untersuchen.


Foto: M. Strohbach

Unterdessen laufen am Theater die Vorbereitungen für die theatrale Installation „METAPOLIS“, welche am 13 Mai Premiere haben wird.


Foto: M. Strohbach

METAPOLIS beim Tag des Baumes

Jedes Jahr am 25.04. wird der „Tag des Baumes“ begangen. Die Stadt Braunschweig hat diesen Anlass genutzt um den Park „Viewegs Garten“ näher vorzustellen. Mit dabei waren neben dem Fachbereich Stadtgrün und Sport, Naturschutzverbänden und Bürgervereinen auch METAPOLIS. Das Institut für Geoökologie (IGÖ) informierte über Ökosystemleistungen und stellte einzelne Bäume näher vor.


Foto: M. Strohbach


Foto: M. Strohbach

Auf einer Karten des IGÖ konnte man sich einen guten Überblick über den beeindruckenden Baumbestand verschaffen.

Die Höhe der Bäume in Viewegs Garten basierend auf Laserscan-Messung (LiDAR). Datengrundlage: Laserscan-Messung, Stadt Braunschweig, Abteilung Geoinformation; LGLN. Abbildung: A. Dahlkamp.

Für Menschen ohne Höhenangst stand dafür zusätzlich eine Hebebühne zur Verfügung.


Foto: M. Strohbach

METAPOLIS TALK #3 | 21. FEB 2017 | 17:30 | ARCHITEKTURPAVILLON | TU Braunschweig

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Worker Performance Microforest Atrium – Quelle: Giancarlo Mangone

Für den METAPOLIS Talk #3 – ECOLOGICALLY POSITIVE COMMUNITY DESIGN RESEARCH konnten wir Dr. Giancarlo Mangone gewinnen. Er forscht und lehrt an der ‘Azrieli School of Architecture and Urbanism’ der Carleton Universität in Ottawa. Seine Arbeit richtet sich auf die Erforschung, Bewertung und Gestaltung von Gebäuden in Bezug auf ihre ökologischen Leistungen, mit besonderem Augenmerk auf die Integration von Vegetationsumgebungen in Gebäuden, wie z. B. Mikrowälder. Organisiert wurde der METAPOLIS-Talk #3 vom städtebaulichen Teilprojekt TOPOI.

METAPOLIS beim Statussymposium „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“

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Quelle: Booklet Statussymposium „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“ 2017.

Neben METAPOLIS werden eine Reihe von Projekten durch das Programm „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“ gefördert. Am 23. und 24. Januar trafen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Hannover um über diese Projekte zu berichten und um miteinander ins Gespräch zu kommen. METAPOLIS war mit einem Vortrag und drei Postern vertreten und stießen auf reges Interesse.

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Miriam Carlow und Boris Schröder-Esselbach präsentieren METAPOLIS. Foto: M. Strohbach.
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Von links nach rechts: Jorge Marx Gómez (Universität Oldenburg), Volker Kirchberg (Universität Lüneburg), Wilhelm Krull (Generalsekretär der VolkswagenStiftung), Vanessa Carlow und Boris Schröder-Esselbach (beide Technische Universität Braunschweig).

Der Vortrag und die Poster können hier heruntergeladen werden:

[Vortrag: METAPOLIS]

[Poster: Blau-Grüne Region]

[Poster: 5-Minuten-Stadt]

[Poster: Lebenswerte Orte]

METAPOLIS Talk #2: Mehr als Öffentlichkeitsarbeit – Kommunikation in Citizen Science

Luckas Hecker
Bildquellen: https://twitter.com/monnemiek und https://www.ufz.de/index.php?de=40346

Citizen Science, auch Bürgerwissenschaft genannt, hat in den letzten Jahren viel an Aufmerksamkeit hinzugewonnen (einen Überblick über Forschungsprojekte mit Bürgerbeteiligung hier). Da Citizen Science auch in METAPOLIS eine große Rolle spielen wird, waren wir sehr erfreut, dass wir Monique Luckas (Futurium) und Susanne Hecker (iDiv und Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung) für den METAPOLIS-Talk #2 gewinnen konnten. Organisiert wurde der METAPOLIS-Talk #2 vom umweltwissenschaftlichen Teilprojekt ESS.BIOTIK + TRADE OFFS.

METAPOLIS – Öffentlicher Auftakt

© Kevin Neu
© Kevin Neu

Die öffentliche Auftaktveranstaltung METAPOLIS am 28. Oktober 2016 im Architekturpavillon der Technischen Universität Braunschweig markiert den Start für die Zusammenarbeit des METAPOLIS-Forschungsteams und der ProjektpartnerInnen aus niedersächsischen und bremischen Gemeinden, Städten, Gebietskörperschaften und weiteren Initiativen. Gemeinsam diskutierten die rund vierzig AkteurInnen Herausforderungen und Bedürfnisse für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt-Land-Beziehungen für Niedersachsen und Bremen.

Nach einer Begrüßung von Prof. Dr. Vanessa Miriam Carlow vom Institut für nachhaltigen Städtebau und Prof. Dr. Boris Schröder-Esselbach vom Institut für Geoökologie der TU Braunschweig wurde der Tag von Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der Internationale Bauausstellung (IBA) Thüringen, mit einem inspirierenden Vortrag über die Thematik der Stadt-Land-Beziehungen und der Notwendigkeit einer integrativen Planung eingeleitet. Für die IBA Thüringen werden unter dem Titel „STADTLAND“ für Themen wie Leerstand, alternative Lebensmodelle, grüne Infrastruktur, Vernetzung von Land und Stadt, und Baukultur umfassende Konzepte erarbeitet.

© Kevin Neu
© Kevin Neu

Obwohl Thüringen und Niedersachsen, bezogen auf Fläche und Topografie, sich stark voneinander unterscheiden, liefert das Konzept der IBA Thüringen eine Vielzahl von Ideen und Möglichkeiten der Regionalentwicklung in einem ländlich geprägten Bundesland. Mit diesen Anregungen arbeiteten die Teilnehmenden in einem knapp zweistündigen Workshop an drei Thementischen zu den METAPOLIS Visionen: „Blau-Grüne-Region“, „Lebenswerte Orte für alle“ und „5-Minuten-Stadt“.

© Kevin Neu

© Kevin Neu

© Kevin Neu
© Kevin Neu

Während des Workshops kamen relevante Entwicklungen und wichtige Herausforderungen zu Stadt-Land Beziehungen zur Sprache. Dies betraf beispielsweise die Problematik des fortschreitenden Flächenverbrauches, neue Anforderungen an Wohn- und Arbeitsformen durch den demografischen Wandel und durch veränderte Lebensstile. Vernetzungen im Sinne von Mobilität als auch digitale Vernetzung im täglichen Leben wurden von den Teilnehmenden als wichtige Schlüsselfaktoren in ländlichen Räumen genannt.

Über viele weitere relevante Aufgaben hinaus, wurde von den Akteuren aus Kommunen und Gebietskörperschaften angeregt, unterschiedliche Anforderungen an den Raum in einer ganzheitlichen Planung zu vereinen. Letzteres wurde auch als Wunsch an das Forschungsprojekt METAPOLIS formuliert. In den kommenden Monaten werden die Diskussionen ausgewertet, die zentralen Themen und Bedürfnisse in den jeweiligen Gemeinden und Regionen konkretisiert und in das Forschungsvorhaben eingebunden.

Als neuer Partner nahm auch das Junge Staatstheater Braunschweig am Auftakt teil. Die DramaturgInnen entwickeln ein Theaterstück mit dem Titel METAPOLIS in Kooperation mit den Kommunen und dem Forschungsteam. Es wird im Mai 2017 uraufgeführt.

METAPOLIS – Öffentlicher Auftakt

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Am Freitag, den 28. Oktober 2016 lädt das Forschungskonsortium METAPOLIS an die Technische Universität Brauschweig (Architekturpavillon) zum öffentlichen Auftakt ein.

Frau Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen STADTLAND, eröffnet mit einem Festvortrag die Veranstaltung und gibt Einblicke in praxisrelevante Fragestellungen der Stadt-Land Thematik in Thüringen.

Gemeinsam mit unseren niedersächsischen ProjektpartnerInnen möchten wir über Herausforderungen und Bedürfnisse für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt-Land-Beziehungen in den jeweiligen Gemeinden und Regionen diskutieren.

METAPOLIS Talk #1: Landes- und Regionalplanung in der bundesländervergleichenden Betrachtung

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Bildquelle: http://www.niedersachsen.de/

Im August wurde die öffentliche Vortragsreihe METAPOLIS­-Talks eröffnet, welche den Austausch mit Praxisakteuren und verwandten Forschungsprojekten ermöglicht.  Als Referent konnte Dr. Holger Meyer, Leiter des Referats 401 „Strategische Planung der Landesentwicklung, Grundsatzfragen“ der Niedersächsischen Staatskanzlei gewonnen werden. Der Vortrag präsentierte aus politik- und verwaltungswissenschaftlicher Perspektive mit konkreten aktuellen Beispielen die „Landes- und Regionalplanung in der bundesländervergleichenden Betrachtung vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Aufgabenbestandes der Ämter für regionale Landesentwicklung“. Organisiert wurde der METAPOLIS-Talk #1 vom politikwissenschaftlichen Teilprojekt GOVERNANCE.